Findus im November 2017

Hallo zusammen, darf ich mich vorstellen, mein Name ist Findus.
Ich bin ein kleiner verschmuster, lebensfroher Kater, doch das war nicht schon immer so....

Eines Abends ging bei den Tierschützern „Freunde der Tiere Altmühltal“ ein Anruf ein, dass ein kleines Kätzchen fast tot gefunden wurde.
Sofort machten sich zwei der Tierschützer auf den Weg um zu sehen, was los ist.
Vor Ort musste ich aber erst noch gefangen werden....ich bin nämlich dauernd davon gelaufen, da ich ja nicht wusste, wer hier was von mir will.
Als ich dann nach stundenlanger Arbeit endlich im warmen war, wurde ich zuerst zum Doktor gebracht, da mein Zustand mehr als kritisch war.
Temperatur nicht messbar, Flöhe, Schnupfen, Durchfall, und total unterernährt...das sind ein paar der Fakten die bei mir festgestellt wurden.
Bei meinen Rettern durfte ich dann vor einem warmen Ofen schlafen und musste nur hoffen, dass ich die Nacht überstehe.
Als ich dann aber am nächsten Morgen aufwachte, hatte ich richtigen Hunger und bekam ein leckeres Frühstück.
So langsam lernte ich Liebe und Zuneigung kennen und kam auch noch am selben Tag in meine Pflegefamilie.

Dort in der Pflegestelle machte ich dann Bekanntschaft mit einem kleinen Hund, der sofort mein Freund wurde.
Jetzt hieß es nur noch, dem Durchfall und Schnupfen zu trotzen um schnell in ein schönes Zuhause umziehen zu dürfen.
Ach ja, an meinem Fell klebte irgendeine komische Substanz, die man kaum wegbekommt, aber das bekommt meine Pflegemami schon in den Griff.
Uri, so der Name des kleinen Hundes hilft mir dabei, mein Fell sauber zu halten und zeigt mir, auf was ich achten muss und wie ich das Herz der Menschen erobern kann.
Mittlerweile habe ich mich vollständig erholt und werde noch geimpft und gechipt und dann bin ich endlich bereit, meine eigene Familie zu erobern.
Zu guter letzt möchte ich euch noch ein paar Bilder meiner Entwicklung zeigen ;-)

Machts gut... Euer FINDUS

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Oktober 2016

Das ist Mia.
Sie wurde gestern von ganz lieben Menschen mitten im Wald gefunden.
Vermutlich wurde sie dort von verantwortungslosen Leuten ausgesetzt.
Mia ist ca. 4 Monate alt.
Seit Wochen hatte sie vermutlich eine Entzündung am Schwanz die nicht behandelt wurde.
Zwei Drittel des Schwanzes war abgefault und skelettiert, der Rest stand unter Eiter.
Die Katze hatte wohl wochenlang starke Schmerzen.
Mia ihr Schwanz wurde amputiert und nach liebevoller Pflege an seine neuen Besitzer vermittelt

August 2016

Seit 4 Wochen sind wir fast täglich in einem Hof in unserem Landkreis beschäftigt Katzen einzufangen da die Besitzerin wegzieht.
Wir finden dort Katzen jeden Alters.
Die Erwachsenen werden von unserem Tierarzt kastriert die Kleineren und Babys kommen direkt auf Pflegestellen.
Insgesamt mussten wir 108 Katzen dort wegholen über 80 blieben bei uns im Verein.
Bei den restlichen haben uns die Tierschutzvereine Augsburg, München, Unterschleißheim unterstützt.
Der Tierschutzverein Eichstätt hat für uns gesammelt und uns mit Futter und Streu unterstützt.
Viele Tierfreunde brachten uns private Futterspenden vorbei.
Herzlichen Dank an alle Spender und an alle Pflegestellen die oft über sich hinaus gewachsen sind.
Selbst wenn man meinte es geht nichts mehr gab es immer wieder einen Weg weiter zu machen.
Ihr wart echt Spitze.
Bei so einer Aktion sieht man wie wichtig es ist, dass alle zusammen helfen.
Alleine ist das nicht zu stemmen.

März 2015

Heute wurden wir zu jemanden gerufen der Meerschweinchen abgeben wollte/musste.
Als wir dort eintrafen waren wir etwas schockiert denn wir hatten nicht mit so vielen Meerschweinchen gerechnet.
Alle Meeris wurden zusammen gehalten.
Die Hälfte davon also trächtig. So bekamen wir aus den 120 Meeris im Laufe der nächsten Wochen nochmal ca 60 dazu.
Die Böckchen durften wir bei Dr. Glöckel unterbringen sie wurden dort nach und nach kastriert.
Den Rest haben wir auf verschiedene Pflegestellen verteilt.
Hier ein herzliches Dankeschön an Dr. Glöckel und allen Helfern.
Alle Meerschweinchen haben ein schönes Zuhause gefunden.

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Immer wieder...

In den letzten Jahren wurden immer mehr Wildtiere zu uns gebracht die aus dem Nest gefallen sind, verletzt waren, oder aus anderen Gründen.
Wildvögel, Igel, Feldhasen, Eichhörnchen Siebenschläfer...... haben wir liebevoll aufgezogen und dann wieder in ihre Freiheit entlassen.
Dies erfordert sehr oft schlaflose Nächte und sehr viel Zeit.
Wir freuen uns aber über jeden, den wir helfen konnten und wieder ausgewildert werden kann.

Beitrag über uns in der Schülerzeitschrift

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal recht herzlich bei Selina Yildiz bedanken, die einen Artikel über uns in der Schülerzeitschrift des Werner von Siemens Gymnasiums in Weissenburg veröffentlicht hat.
Hier geht es zum Artikel:

Seite 1
Seite 2
Seite 3

Nachdenkliches oder auch Tierschutzalltag...

Guten Tag, Henry ist mein Name und ich wurde vor ca. einem halben Jahr auf einem Bauernhof geboren.
Als kleines Katzenbaby konnte ich noch sehen, aber dann bekam ich ganz arge Probleme mit meinen Augen.
Eine Infektion nennt ihr Zweibeiner das wohl.
Es wurde immer schlimmer und meine Menschen haben leider tatenlos zugeschaut.
Und so wurde es dann irgendwann ganz dunkel um mich herum.
Mit meiner Behinderung komme ich mittlerweile sehr gut zurecht, aber manchmal denke ich daran wie es war sehen zu können und vermisse die Farben um mich herum.
Und ich werde dann traurig wenn ich dran denke, dass ich heute sehen könnte, wenn meine Menschen nur ein paar Euro für Augentropfen für mich ausgegeben hätten.
Vor kurzem hat mich eine Tierfreundin auf meinem Hof entdeckt und meine Besitzer überredet, dass ich mit ihr mit darf.
Jetzt lebe ich auf einer Pflegestelle, wo ich mich sehr gut zurechtfinde.
Und bereits in wenigen Tagen darf ich in mein neues Zuhause umziehen.

Aktion: "Hund im Backofen"

Unwissenheit oder Gedankenlosigkeit vieler Tierhalter führt dazu, dass immer noch Hunde im Sommer im Auto sterben müssen.

Hunde aus Tierhölle befreit...

Dieser Artikel aus dem Jahr 2006, der aus dem Archiv der Abendzeitung stammt, beweist, dass Frau S. sich bereits seit Jahren der Tierquälerei schuldig macht.
Aus gesicherten Quellen wissen wir, dass es sich hierbei um die "Züchterin" Frau S. handelt, die damals noch in Stein wohnte (s. weitere Berichte unten).

Diese Pferde stammen vom Hof der "Züchterin" Frau S. (s. Bericht unten).
Sie waren vorübergehend in einem Reitstall untergebracht und ihre Zukunft war ungewiss.
Daher wurden die Pferde am 20.08.2010 vom Tierschutzverein Freunde der Tiere Altmühltal e.V. freigekauft und befinden sich nun in ihrem neuen Zuhause, wo sie nun erst einmal wieder hochgepäppelt werden.
Dort dürfen sie nun ein glückliches und hoffentlich langes und gesundes Pferdeleben führen.
Wir bedanken uns ganz herzlich auch im Namen der Pferde beim Tierschutzverein Feuchtwangen, der uns dabei mit einer großzügigen Spende unterstützt hat.
Ferner bedanken wir uns beim Tierschutzverein Weißenburg-Treuchtlingen, der uns hierfür ebenfalls eine Spende zukommen ließ.

Ein schlimmer Tag … … wurde es für unsere Tierschützer, als sie am Freitag, den 23.07.2010 zusammen mit Vertretern des Veterinäramtes auf den Hof der „Hundezüchterin“ Frau S. bei Treuchtlingen kamen. Auf dem o.g. Hagenhof betrieb Frau S. bis vor kurzem eine „Hundezucht“. Ob und wie weit sie diese inzwischen eingestellt hat, ist noch nicht eruierbar. „Gezüchtet“ wurden u.a. die Hunderassen Labrador, englische Bulldogge, Mops und Mischlinge daraus. Auch andere Hunderassen wurden vorgefunden. Die...

Streunerkatzen

Uns erreichte eine Mail von einer Tierfreundin und wir wurden gebeten, nachfolgende Informationen zum Thema Streunerkatzen auf unserer Internetseite zu veröffentlichen. Dem kommen wir natürlich gerne nach:

Tierschutz und vor allem Hilfe für Streunerkatzen, liegen mir bereits seit einiger Zeit sehr am Herzen.
Es gibt immer wieder Beispiele, dass streunende Katzen von mitleidigen Menschen gefüttert werden, um ihnen zu helfen.
Dass es damit bei weitem nicht getan ist, merken die Menschen meistens erst, wenn es zu spät ist und die Katzen sich um ein Vielfaches vermehrt haben.
Eine gute Freundin kümmert sich bereits seit Jahren um streunende Katzen und wurde auch jetzt wieder um Hilfe bei zahlreichem Nachwuchs gebeten.
Sie nahm das zum Anlass, auf ihrer Internet-Seite diese Information zu erstellen.

Katzenelend und kein Ende

Es gibt derzeit wieder mal sehr viele Katzenbabys und Katzenkinder, auf privaten Pflegestellen verteilt.
Wir haben wegen der alljährlichen Katzenflut derzeit alle Hände voll zu tun!
Des Weiteren sollte man als privater Katzenhalter nicht dazu beitragen, dass die Katzenflut und das damit verbundene Katzenelend noch größer wird als es ohnehin schon ist.
Es gibt jedes Jahr Unmengen an Katzenbabys weil Kastration leider für manche Menschen immer noch keine Selbstverständlichkeit ist.
Diese Tiere erhöhen den ohnehin vorherrschenden Überschuss an Katzen jeden Alters (dass unerwünscht Katzenbabys verhungern, verdursten, überfahren werden oder natürlich auch nach wie vor grauenvoll um die Ecke gebracht werden, muss ich hier wohl nicht erwähnen!?).
Jedes dieser Tiere nimmt nun aber einem Tierheimtier, das sehnsüchtig auf ein Zuhause wartet einen Platz weg.
Für jedes auf diese Weise "mutwillig erzeugte" Kätzchen muss ein anderes im Tierheim sitzen bleiben.
Grade die älteren Tiere warten oft lang auf ein zuhause, weil jeder nur Babys will.
Bitte lassen Sie Katzen und Kater (!) daher kastrieren und zwar rechtzeitig!!!!
Es ist ein Ammenmärchen, dass Katzen einmal in ihrem Leben geworfen haben sollten.
Dies trägt nur zu einer Vergrößerung des Katzenelend bei!
Lassen Sie die Babys aus diesem Wurf bitte nicht wieder Babys zeugen oder bekommen!
Lassen Sie sie bis zur Kastration im Haus, denn oft wird unterschätzt, wie schnell ein Katzenkind bereits wieder Mutter werden kann.
Dies kann bereits mit wenigen Monaten geschehen.
Eine Vermittlung über einen Tierschutzverein mit einem Schutzvertrag ist immer im Sinne des Tieres.
Man sollte kein Lebewesen verschenken, zudem sind die Kosten, die ein verantwortungsvoller Katzenhalter durch Kastration, Impfung usw. usw. trägt bei weitem höher als eine Schutzgebühr für ein Tier, das all diese Maßnahmen schon hinter sich hat!
Es gibt viel zu viele Katzen und bitte tragen SIE nicht dazu bei, dass es noch mehr werden!